Standpunkte der JU-MYK

Hier findest Du einige Standpunkte zu verschiedenen aktuellen Themen:

Solidarität zur Bundeswehr

Junge Union Mayen-Koblenz solidarisch mit der Bundeswehr

„In guter deutscher Tradition. Wir. Machen. Krieg.“ – mit dieser unsäglichen Überschrift luden Gegner des öffentlichen Gelöbnisses in Andernach in sozialen Netzwerken am 20.01.2016 zur Demonstration ein. Für den Kreisverband der Jungen Union stellte diese konstruierte Kontinuität militärischen und politischen Handelns über die Zeit der Bundesrepublik hinaus eine nicht hinnehmbare Provokation dar.
Beim öffentlichen Gelöbnis der jungen Bundeswehrrekruten übten die Streitkräfte den Schulterschluss mit der Bevölkerung, festigten die Verbundenheit mit Staat und Gesellschaft. Um die Proteste, hauptsächlich von linken politischen Jugendorganisationen, nicht unwidersprochen stehen zu lassen, organisierte der Kreisverband der Jungen Union am Rande des Gelöbnisses eine spontane Solidaritätsbekundung mit der Bundeswehr. Dies stieß bei Truppenangehörigen und Gästen auf viel positive Resonanz, worüber sich der JU-Kreisvorsitzende Torsten Welling sehr freute: „Wir stellen uns demonstrativ hinter unsere Soldatinnen und Soldaten. Wir sind dankbar für den hohen Einsatz der Bundeswehrangehörigen, die nicht selten mit Leib und Leben für unsere Werte und unsere Freiheit eintreten.“
Statt die humanitären Einsätze der Bundeswehr, die Aufbauarbeit in Krisengebieten, die verschiedensten internationalen Ausbildungshilfen, die Schutzfunktionen gegen Piraterie und Überfälle und eben auch die Präsenz gegen Organisationen, denen nicht mit gutem Zureden beizukommen ist, derart als konsequente Kriegspolitik zu verunglimpfen, zeigten die JUler ihre Anerkennung und ihren Dank für den geleisteten Dienst. Die Verankerung der Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft war und ist eines der wichtigsten Elemente im Staatsgefüge unseres Landes. Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Martin Reis ergänzt: „Wer ihr Verschwinden aus dem öffentlichen Raum fordert, der fordert den Weg zurück zum „Staat im Staate“, ein Weg, den die Bundesrepublik bislang bewusst vermieden hat.“ Nicht zuletzt müssten in der Konsequenz z.B. auch die „Heimateinsätze“ bei Flutkatastrophen unterbleiben. Ein Weg, den die Junge Union keinesfalls gehen möchte und sich daher klar zur wehrhaften Demokratie und zur in der Mitte der Bevölkerung verankerten Bundeswehr bekennt, ausdrücklich MIT öffentlichen Gelöbnissen der „Staatsbürger in Uniform“.

Kein Führerschein ab 16 Jahren

JU MYK gegen Auto-Führerschein mit 16
Jungpolitiker für die Kopplung an Volljährigkeit

Unterstützung der Entscheidung des Landesvorstandes der Jungen Union Rheinland-Pfalz: Auch die Mitglieder der Jungen Union Mayen-Koblenz haben sich gegen einen Führerschein für Pkw ab 16 Jahren ausgesprochen.
Der Kreisvorsitzende der JU MYK, Torsten Welling, der ebenfalls stellvertretender Landesvorsitzender ist, plädiert für eine konsequente Politik aus einem Guss: „Es sollten nicht ständig neue Ausnahmen von der Volljährigkeit gemacht werden, wie etwa beim Wahlrecht, der Strafmündigkeit oder der Fahrerlaubnis. Daher stehen wir auch zu unserer Ablehnung der Änderung des Wahlrechts auf Landesebene“. So ist die Junge Union Mayen-Koblenz der Meinung, dass gerade im ländlichen Raum die Lebensbedingungen und Zukunftschancen junger Menschen durch gute, ortsnahe Bildungsangebote verbessert werden können.

Keine Anhebung der Haschischgrenze

JU MYK gegen Anhebung der Haschisch-Grenze in RLP
Entscheidung der Landesregierung stößt bei Jungpolitikern auf Unverständnis

Gefährliche Klientelpolitik von Rot-Grün: Wie bekannt wurde, plant die rheinland-pfälzische Landesregierung die Anhebung der Eigenbedarfsgrenze für Cannabis von 6 auf 10 Gramm. Im Jahr 2007 war die SPD da noch ganz anderer Meinung: Sie senkte die Grenze bei der Besitz von Haschisch und Marihuana nicht strafrechtlich verfolgt wird von 10 auf 6 Gramm. Mit der Begründung: „Cannabis ist und bleibt eine Droge.“ „Und das hat sich nun laut der Landesregierung geändert?“, fragt sich Torsten Welling, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mayen-Koblenz und stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Rheinland-Pfalz. „Durch die Absenkung der Eigenbedarfsgrenze verharmlost die Landesregierung die Gefahr, die von diesen Drogen ausgeht mit der Begründung einer Entkriminalisierung von Gelegenheitskonsumenten.“ Die Junge Union Mayen-Koblenz wendet sich entschieden gegen dieses Vorhaben und fordert die Landesregierung auf, indes auf Drogenaufklärung in Schulen, Sportvereinen und Jugendgruppen zu setzen.

Jugendparlament

„Selbstverständlich muss klar sein, wofür der Nachwuchs der politischen Organisationen steht. Es wäre ja auch schlimm, wenn nicht.“ Torsten Welling, der Vorsitzende der Jungen Union Mayen-Koblenz zeigt sich gelassen über die Reaktion der Jung-Sozialisten im Kreis. „Es freut uns ja, dass die Jusos ebenfalls über das kommunale Wahlrecht mit 16 und die Einrichtung eines Jugendparlaments auf Kreisebene sprechen. Doch statt seitenweise Artikel zum Thema in der Presse zu platzieren, sprechen wir lieber direkt mit den Jugendlichen vor Ort und informieren uns über die Themen, die sie tatsächlichen bewegen.“ Die Junge Union habe sich, statt wöchentlich ins sprichwörtlich „Blaue hinein zu Fordern“, erst kürzlich mit anderen großen Jugendorganisationen im Kreis ausgetauscht. Der Aufruf von Landrat Alexander Saftig zur Beteiligung an der Kreisentwicklung komme bei den Jugendverbänden gut an. „Allerdings, und da sind wir uns einig, nicht in Form eines institutionalisierten Jugendparlaments auf Kreisebene, sondern in Form von projektbezogener Mitarbeit“, so Welling. Dies sieht auch Thomas Christ, der Vorsitzender des Kreisjugendrings, dem Dachverband der kreisweiten Jugendorganisationen so: „Schon auf Vereinsebene zeigt sich bei der projektbezogenen Mitarbeit eine viel höhere Einsatzbereitschaft bei den Jugendlichen, als es bei einer dauerhaften Einbeziehung der Fall ist. Wir könnten uns sehr gut vorstellen, vor Ort, also in den einzelnen Gemeinden, Jugendliche zum Mitmachen zu animieren. Auf Kreisebene ist dies eher schwierig.“ Und Welling ergänzt: „Wenn beispielsweise Jugendliche aus Virneburg gerne eine Skaterbahn im Ort hätten, interessiert dies die jungen Leute im rechtsrheinischen Urbar nur bedingt. Der Landkreis als ländlich geprägter Raum mit unterschiedlichen Fragestellungen eignet sich nicht für eine jugendgerechte Partizipation. Jugendbeteiligung soll und muss auf Ebene der Verbandsgemeinden, Gemeinden und Städte passieren.“ Als größter politischer Jugendverband im nördlichen Rheinland-Pfalz sei die Junge Union Mayen-Koblenz mit ihren rund 600 Mitgliedern selbstverständlich in Gesprächen mit der Jugend vor Ort, um für eine Beteiligung an der Kreisentwicklung zu werben. „Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung ist dies sinnvoll und nötig. Die Junge Union gibt gerne Hilfestellung“, so Welling weiter.
Das Bild, welches sich bei den Gesprächen zeigte, sei wieder mal ein gänzlich anderes als es einige aus dem SPD-Nachwuchs im Kreis gerne hätten, resultiert der JU-Vorsitzende nach den Gesprächen. Leider sei dies auch bei der Frage nach dem jüngst von den Jusos geforderten Wahlrecht mit 16 so. Welling verweist dabei auf die kürzlich erschienene Umfrage „Dorf-Test“ des Landesjugendrings RLP, in der fast 60 % der befragten, minderjährigen Jugendlichen in MYK für die Beibehaltung des Wahlrechts mit 18 votierten. „Diese Stimmung wurde uns auch im Rahmen unserer Gespräche mit dem Kreisjugendring Mayen-Koblenz, der DJK und dem BDKJ bestätigt. Warum die Kreis-Jusos auf diesem Thema beharren, wird wohl weiterhin ein Rätsel bleiben.“

Nachwuchsförderprogramm

Nachwuchsförderprogramm

Das „Nachwuchsförderporgramm" ist unser Beispiel für umgesetzte Anträge. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Förderung junger (Nachwuchs-)Politiker, welches mittlerweile von der CDU Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung umgesetzt wird.

Eine Initiative u. a. von Dr. Armin Gumny (damals OV Kruft) im Jahr 2006 und ein akuter Mangel an geeignetem Nachwuchs führten zu diesem Antrag. Die Intention war es jungen Politikern aus den Reihen der Jungen Union die Chance zu geben, mit einem speziell zugeschnittenen (verpflichtenden) Seminarprogramm, angeboten von der Landesgeschäftsstelle, die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen, die ein aufstrebender Kommunalpolitiker benötigt um auch in jungen Jahren gut und erfolgreich Politik zu gestalten.

Dieses Förderprogramm wird mittlerweile erfolgreich in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Dabei erwarten die Kandidaten neben dem Seminarprogramm auch ein Praktikum in einem Abgeordnetenbüro, sowie eine Vortragsreihe.

Bisherige Teilnehmer an diesem Programm waren: Torsten Welling aus Ochtendung und Laura Plitzko aus Mendig.

Erhalt des OLG Koblenz

Junge Union MYK für Erhalt des OLG in Koblenz
Jungpolitiker fordern die Beibehaltung einer bürgernahen Justiz

Das Oberlandesgericht in Koblenz muss erhalten bleiben: Dafür machen sich auch die Mitglieder der Jungen Union Mayen-Koblenz stark. Nach dem Bekanntwerden der Pläne der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung geht eine Welle der Empörung durch das Land. „Es herrscht große Einmütigkeit, auch über Parteigrenzen hinweg, dass das OLG in Koblenz bleiben muss. Kostenersparnis kann nicht das Argument sein, um an dem Status einer bürgernahen Justiz zu rütteln“, betont der Kreisvorsitzende der Jungen Union Mayen-Koblenz, Torsten Welling. Koblenz muss nach Meinung der Jungpolitiker die Justizstadt in Rheinland-Pfalz bleiben. „Durch die Schließung des OLG gehen der Region viele hoch qualifizierte Arbeitskräfte verloren, die ihre Zukunft nicht mehr im Großraum Koblenz sehen. Dies hat eine Schwächung des Standortes zur Folge. Das können gerade wir als Junge Union nicht gutheißen“, so Welling.

Nein zur Rente mit 70

<code>JU-MYK gegen die Rente mit 70
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Größte politische Jugendorganisation im nördlichen Rheinland-Pfalz distanziert sich vom Vorschlag des Landesverbandes

Diskussion über das Rentensystem ja, eine Festlegung einer neuen Altersgrenze nein: So lautet das Resümee der Jungen Union Mayen-Koblenz zur derzeitigen Debatte über das Renteneintrittsalter mit 70. Dieses war aus einem Vorschlag der JU-Landesverbände Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg hervorgegangen, den sie auf ihrer Südwestkonferenz in Heidelberg erarbeitet hatten. "Es ist wichtig, dass wir als politischer Jugendverband das Thema Rente und deren Finanzierung in den Fokus rücken, doch der hier gezeigte Ansatz ist völlig falsch", meint Torsten Welling, JU-Kreisvorsitzender in Mayen-Koblenz und auch stellvertretender Landesvorsitzender. "Als stellvertretender Landesvorsitzender kann ich nicht verstehen, wie ein solcher Vorschlag mit der Überschrift "JU fordert" veröffentlicht werden konnte", so Welling weiter. Die Junge Union MYK lehnt feste Altersgrenzen grundsätzlich ab und spricht sich für flexible und individuell passende Renteneintritte aus, bei der auch die individuelle Lebensarbeitszeit Beachtung findet. "Besonders in körperlich anstrengenden Tätigkeiten wie im Handwerk ist es nicht möglich, bis 70 durchzuarbeiten. Dies muss auch bei einer Debatte zur Rentenfinanzierung berücksichtigt werden", so Welling abschließend.

Schulbuchausleihe

Schulbuchausleihe ist Herausforderung für Verwaltung

Die Schulbuchausleihe im Kreis Mayen-Koblenz – Erfolg oder fruchtloses System? Darüber diskutierten Mitglieder der Jungen Union Mayen-Koblenz gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Schulbuchausleihe wird seit diesem Schuljahr durchgeführt. Sie sieht vor, dass von Landesseite Bücher gekauft werden, an den sich die Eltern zu 1/3 beteiligen. Diese müssen nach Ende des Schuljahres zurückgegeben und dann an den nächsten weitergereicht werden. Nach drei Jahren werden die Bücher dann aus dem Verfahren herausgenommen. „Etwa 30 Prozent der Schüler partizipieren an der entgeltlichen Schulbuchausleihe, 24 Prozent an der unentgeltlichen und der andere Teil übernimmt seine Bücheranschaffungen komplett selbst“, erläutert Saftig.
Zusammen wurden auch die Probleme wie etwa der auszufüllende Online-Antrag angesprochen, die es in Zukunft noch zu beheben gibt. „Die Bücher besitzen zudem aus verwaltungstechnischen Gründen einen Barcode, was dazu führt, dass sofort ersichtlich wird, wer sein Buch selbst finanziert und wer nicht. Ein Umstand, der sich nicht vermeiden lässt.“
In der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wurde extra für die Schulbuchausleihe eine weitere Arbeitskraft eingestellt, die Verwaltungsgebühr, die für einen Schüler gezahlt wird, deckt die Gesamtkosten jedoch nicht ab. „Mit der Schulbuchausleihe ist ein Monstrum geschaffen worden, der die Verwaltung vor eine große Herausforderung stellt“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Mayen-Koblenz, Torsten Welling. Und Landrat Saftig ergänzt: „ Die Verwaltung hat es mit viel Ehrgeiz jedoch geschafft, dies zu bewältigen. Nach 3 Jahren wird geprüft werden müssen, ob das System für jemanden Vorteile bringt und dauerhaft weitergeführt werden kann.“

Unterrichtsausfall

Junge Union MYK fordert Verbesserung der Unterrichtsversorgung

Unterrichtsausfall auch in MYK – Vertretungslehrerpool der Landesregierung deutlich zu klein

Unterrichtsausfall - jeder kennt es. Die Schüler freut es insgeheim, wenn der Lehrer mal krank wird, auf Fortbildungen weilt oder an Exkursionen teilnimmt. Dieser „temporäre“ Unterrichtsausfall ist in seiner Art nichts Neues und zuweilen unvermeidlich, sofern kein sinnvoller Ersatzunterricht abgehalten werden kann. Aber in Rheinland-Pfalz herrschen andere Zustände: Hier ist in besonders beträchtlichem Maße Lehrkräftemangel vorzufinden, der zu einer besonders hohen Quote von Unterrichtsaufall führt – nämlich im Durchschnitt 18 Tage pro Schüler in einem Schuljahr. Schlimmstenfalls fällt ein Schulfach über ganze Halbjahre hinaus aus. Dies darf nach Meinung der Jungen Union Mayen-Koblenz kein Dauerzustand sein und muss seitens der Landesregierung schnellstens geändert werden. Die schlechte Unterrichtsversorgung ist auch dadurch bedingt, dass nicht mehr Lehrer eingestellt werden als in Ruhestand gehen. Und das ist auch in dem seit zwei Wochen andauernden Schuljahr der Fall. „Da die Landesregierung verordnete Stillarbeit ohne Anwesenheit eines Lehrers (unter dem Deckmantel „selbstbestimmtes Lernen“) und die Mitunterrichtung einer Klasse durch den Lehrer im Nachbarraum („Umorganisation“) nicht als Unterrichtsausfall wertet, beschönigt sie die Faktenlage deutlich“, erläutert Torsten Welling, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mayen-Koblenz. Die Mitglieder der größten politischen Jugendorganisation im nördlichen Rheinland-Pfalz prangern auch den Zustand der Kurzzeitverträge an, von denen häufig besonders junge Lehrkräfte betroffen sind. Welling: „Viele (Jung-)Lehrer besitzen lediglich befristete Arbeitsverträge an Schulen. Sie stehen damit fortwährend vor der Ungewissheit des Ortswechsels und der Arbeitslosigkeit und werden sogar teilweise über die Sommerferien entlassen. Der Lehrerberuf verliert dadurch an Attraktivität“. In Rheinland-Pfalz werden nur wenige Planstellen geschaffen und besetzt, weshalb viele Junglehrer hier keine Perspektive mehr und sich in andere Bundesländer bewerben.
Unterrichtsausfall ist auch an Schulen bei uns vor der Haustür in MYK zu finden: So ist zum Beispiel der Kunstunterricht am KSG in Andernach von einem Ausfall durch Lehrkräftemangel von ca. 60% betroffen. Wer auch an seiner Schule eine schlechte Unterrichtsversorgung feststellt, kann dies per Mail an info@ju-myk.de melden.
Für die CDU und die Junge Union ist neben einer vollständige Unterrichtsversorgung besonders wichtig, dass der Unterricht von fachlich und pädagogisch voll ausgebildeten Lehrkräften gehalten wird. Die Landesregierung hat im Vorfeld der Landtagswahl den seit Jahren bestehenden Vorschlag der CDU aufgegriffen, nachdem die Einstellungspolitik im Schuldienst nachhaltig und flexibel gestaltet werden soll und will nun endlich einen Vertretungslehrerpool einrichten – allerdings mit zu wenigen Lehrern, um den Unterrichtsausfall zu reduzieren. „Diese Größenordnung reicht aber bei weitem nicht aus, um den Ausfall an Unterrichtsstunden effektiv zu bekämpfen“, macht Welling klar.
Die Junge Union Mayen-Koblenz fordert daher: Neben einer Verdopplung des Vertretungslehrerpools bedarf es der Einstellung von zusätzlichen Lehrern an den Schulen auch im Landkreis MYK zur Gewährleistung einer quantitativ und qualitativ hochwertigen Unterrichtsversorgung und einer gesicherten Zukunftsperspektive für Junglehrer und angehende Lehramtsstudenten.

Wahlrecht ab 16

Wahlrecht bedarf keiner Reform

Die Junge Union diskutiert über die Absenkung des Wahlalters auf 16

Wahlrecht ab 16 oder Wahlrecht ab 18? Ein Thema, das die neue rheinland-pfälzische Landesregierung erneut auf die politische Agenda gesetzt hat. Doch wie sinnvoll ist eine Wahlrechtsabsenkung? Nimmt man Jugendliche nicht ernst, wenn sie erst mit der Volljährigkeit wählen dürfen? Ist es gar ein Mittel zur Überwindung der Politikverdrossenheit?
Darüber berieten auch die Mitglieder des Landesausschusses der Jungen Union Rheinland-Pfalz in Mainz. Dabei plädierte der Kreisvorsitzende der Jungen Union Mayen-Koblenz, Torsten Welling, in seinem Statement für eine Beibehaltung des Wahlrechtes mit 18 und somit gegen eine Reformierung des Wahlrechtes auf kommunaler- und Landesebene. Den ausgeführten Argumenten schlossen sich die Anwesenden im Anschluss mit großer Mehrheit an.
„Eine Veränderung widerstrebt der Realität und ist eine rein populistische Forderung“, erklärt Welling. „Als größte politische Jugendorganisation in Rheinland-Pfalz erleben wir nicht nur bei unseren Mitgliedern eine ganz andere Stimmung. Bei den meisten Jugendlichen unter 18 bestehen andere Interessen als Politik und Wahlen.“ Die Jugend möchte vielmehr langsam und mit Verstand an politische Entscheidungen herangeführt werden. Die Junge Union aber auch die anderen politischen Jugendverbände bieten hierfür eine geeignete Plattform. „So bietet die Schüler Union interessierten Jugendlichen bereits ab dem 12. Lebensjahr die Möglichkeit der politischen Mitgestaltung an. Durch gemeinsame Freizeitveranstaltungen, politische Diskussionsforen und Arbeitsgruppen lernen die jungen Bürger so politische Arbeit in einer Demokratie von der „Pike auf““, so Welling weiter.
Das Wahlrecht ist das höchste und wichtigste Gut in einer Demokratie. Darum ist die Kopplung des Wahlrechts an die Volljährigkeit konsequent und logisch. Mit 18 Jahren übernimmt man per Gesetz die alleinige Verantwortung für sein Leben und somit auch frühestens für die Gesellschaft. „Das Wahlrecht ab 16 mag zunächst charmant wirken, jedoch sollte es nicht Ziel der Parteien sein, die Zahl der Wahlberechtigten zu erhöhen, sondern besser die Zahl der aktiven Wählerinnen und Wähler“, betont der JU-Kreisvorsitzende.
Wer das große Recht der Wahl bekommt, der muss auch alle Pflichten eines verantwortungsvollen Bürgers erhalten und diese erfüllen. „Allerdings wer selbst noch keinen Handyvertrag unterschreiben darf, dem sollte auch nicht das Wahlrecht obliegen. Aus diesem Umkehrschluss darf jedoch in keinem Fall eine Absenkung des Volljährigkeitsalters interpretiert werden. Die Beibehaltung des Status Quo ist die einzig sinnvolle Entscheidung“, bekräftigt Welling.
Wenn überhaupt über eine Reformierung des Wahlrechts diskutiert werden muss, dann sollte über die Altersgrenze für das passive Wahlrecht diskutiert werden. „Es entbehrt jeglicher Logik, dass ein volljähriger Mensch weitere Jahre warten muss, um Bürgermeister werden zu dürfen, da die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung dafür ein Mindestalter von 23 Jahren vorsieht.“ Ein Beispiel hierfür findet sich auch in der Jungen Union Rheinland-Pfalz. So durfte der jüngste Ortsbürgermeister von Rheinland-Pfalz, Dennis Maxeiner, erst nach seinem Geburtstag vom Gemeinderat Dahlheim gewählt werden, da er zum Zeitpunkt der Kommunalwahl das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte. „Diese Grenze sollte in naher Zukunft auf dem Prüfstand stehen. Es gibt viele junge und fähige Köpfe, welche aufgrund einer willkürlichen Grenze ihre Arbeit nicht ausüben können, obwohl sie vom Bürger dafür beauftragt wurden“, so Torsten Welling abschließend.

Zentralabitur

Junge Union MYK für landesweites Zentralabitur
Vergleichbarkeit der Abschlüsse war wichtiges Thema bei Bildungsdiskussion

Längst überfälliger Schritt: Wie auch bei der Bildungsdiskussion der Jungen Union Mayen-Koblenz Anfang März deutlich wurde, ist die aktuelle Forderung der CDU-Landtagsfraktion nach einem landesweit einheitlichen Abitur mehr als richtig und überfällig. Dass Schulen und Abschlüsse in Rheinland-Pfalz nicht vergleichbar sind, liegt an der ablehnenden Haltung der Landesregierung gegenüber einem Zentralabitur. Rheinland-Pfalz ist somit das einzige Bundesland, das sich gegen einheitliche Qualitätsstandards stellt. Der Trend nach der letzten Kultusministerkonferenz (KMK) geht jedoch weiter dahin, bundesweit einheitliche Bildungsstandards einzuführen. Die rheinland-pfälzische Kultusministerin, Doris Ahnen, unterstützt dies, verhindert aber im eigenen Land einheitliche Abschlüsse. „Die Ministerin sollte erst einmal im eigenen Land für vergleichbare Abschlüsse sorgen“, bekräftigt Torsten Welling, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mayen-Koblenz und trifft damit den Grundtenor der Besucher der Bildungsveranstaltung im „Alten Fritz“ in Mayen. Er ergänzt: „Ein Zentralabitur sorgt für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit – keine Einheitsschule, sondern das Einheitsabitur muss her“. Einig waren die Anwesenden sich, dass die Vergleichbarkeit von Abschlüssen zwischen verschiedenen Schulen und Regionen für den späteren Lebensweg von Jugendlichen entscheidend ist.

Frauenquote

Die Frauenquote kommt, der Kampf der Geschlechter geht weiter!

Während der Opposition die Neuerungen nicht weitgenug gehen, konnten sich die regierenden Parteien CDU und SPD auf eine 30-prozentige Frauenquote für Aufsichtsratsposten der größten deutschen börsennotierten Unternehmen einigen. Um ihre Entschlossenheit zu untermauern, gibt die Bundesregierung für mittelgroße Unternehmen die verbindliche Zielsetzung zur Erhöhung der Frauenquote vor.
Im Jahr 2015 gehört das traditionelle Weltbild, in dem die Frau ausschließlich die Rolle der Hausfrau und Mutter ausfüllt, zumeist der Vergangenheit an. Dennoch ist die Frau im heutigen Zeitalter gerade im Berufsleben benachteiligt. Dies ist ein Zustand, den es definitiv zu beseitigen gilt. Der Ansatz einer gesetzlichen Frauenquote darf dabei stark angezweifelt werden. So steht Aushebelung des Leistungsprinzips im krassen Gegenteil zum gesunden Verstand jeglichen wirtschaftlichen Denkens. Dass die Anzahl der geeigneten weiblichen Führungskräfte in den typischen Männerberufen aufgrund der vorhandenen Quantität viel zu gering ist, um die Spitzenpositionen zu besetzen, bleibt dabei komplett außer Acht. Auch die Gefahr, dass der Leistungseinsatz im Verhältnis zu den männlichen Kollegen nicht im Gleichgewicht liegt, da eine gesetzliche Quote in manchen Branchen mit einer Jobgarantie gleichzustellen ist, wird in keiner Weise Bedacht.
Oft werden im Zusammenhang mit der Frauenquote die Gehaltsunterschiede aufgeführt. Nicht berücksichtigt wird dabei, dass sich prozentual mehr Frauen als Männer für die schlechter bezahlten sozialen Berufe entscheiden. Wie hier eine Quote die Lösung bringen soll, bleibt komplett offen. Auch die Tatsache, dass sich Frauen öfter als Männer bewusst für eine Unterbrechung des beruflichen Werdegangs zugunsten der Familie entscheiden, wird von den entscheidenden Gremien nicht anerkannt. Dass dies zugleich bedeutet, dass die Anzahl der karriereorientierten Männer die Anzahl der weiblichen Bewerber zwangsläufig übersteigt, findet nur wenig Berücksichtigung.
Kaum beschlossen kommen auch schon die ersten Rufe nach Diskriminierung auf. Dabei handelt es sich nicht nur um Männerstammtische in den ländlichen Gaststätten. die sich auf die Gleichheit von Mann und Frau vor dem Gesetz berufen. Widerstand kommt auch von den Frauen selbst. Hier wird die Auffassung vertreten, dass eine gesetzliche Frauenquote den Eindruck verstärkt, dass die Frau es alleine nicht schaffen kann und Unterstützung braucht. Dabei kommt die Frage auf, wem ist mit einer gesetzlichen Frauenquote überhaupt geholfen? Den Frauen, die zur Erfüllung der gesetzlichen Quote in Aufsichtsräten geduldet werden und hinter vorgehaltener Hand dem Spott der männlichen Kollegen zum Opfer fallen?
Deshalb sind wir der Auffassung, dass andere Ansätze gewählt werden sollten. Solange in den Köpfen die Frau nicht als ebenbürtig unter Berücksichtigung der körperlichen Unterschiede angesehen wird, bringt auch eine gesetzliche Frauenquote flächendeckend keinen Fortschritt. Hier muss der Hebel angesetzt werden und nicht bei Quoten, welche ausschließlich den Besserverdienenden des Landes nutzen.