Aktuelles
Wie der Abfallzweckverband mehr aus unserem Abfall rausholt

· ·

Junge Union Mayen-Koblenz besuchte Logistikzentrum und Wertstoffhof in Ochtendung

Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Landkreis Mayen-Koblenz seine Abfallsammlung rekommunalisiert und das Aufgabengebiet an den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) übertragen. Die Junge Union Mayen-Koblenz hat den Zeitpunkt genutzt, um sich bei einer Besichtigung des Logistikzentrums und des Wertstoffhofes des AZV über die vorläufigen Ergebnisse des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes zu informieren.

Wie der Fachbereichsleiter-Logistik Thomas Neckenig den Anwesenden erläuterte, konnten durch das neue Abfallwirtschaftskonzept z. B. die Restabfallmengen erheblich reduziert und die Bioabfallmengen gesteigert werden. Da die Verwertung von Biomüll preisgünstiger als die Verwertung von Restmüll ist, konnten hierdurch die Kosten gesenkt werden. Hintergrund dieses Erfolgs war unter anderem die Einführung zweier getrennter Tonnen für Rest- und Biomüll und die Abschaffung der Mehrkammern-Tonnen in der beide Abfallarten gemeinsam gesammelt worden sind. Das Vorhandensein zweier getrennter Tonnen hat die Abfalltrennung innerhalb des Landkreises Mayen-Koblenz erheblich verbessert.

Bei einem Rundgang über das Betriebsgelände konnten sich die Anwesenden über die intensive Nutzung des Wertstoffhofes durch die Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz überzeugen. Laut Aussage von Neckenig rechnet man für das Jahr 2017 mit 80.000 bis 100.000 Anlieferungen. Neben dem Wertstoffhof bietet der AZV den Bürgern des Landkreises Mayen-Koblenz auch Grünschnittsammelplätze und Containerinseln zur Abgabe ihrer Abfälle an.

Um die Qualität der Abfalltrennung weiter zu verbessern, hat der AZV kürzlich eine Informationskampagne gestartet. So bittet der AZV die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, ihre Bioabfälle nicht mehr in Plastik- oder Maisstärketüten in die Biotonne zu werfen. Diese würden, so Neckenig, den Verwertungsprozess erheblich beeinträchtigen und somit zu höheren Kosten und im Umkehrschluss zu höheren Gebühren führen.

« JU-MYK im Gespräch mit Josef Oster Mensch an erster Stelle »